19.07.2018

DGP: Neuauflage der S1-Leitlinie zu den Tumoren des Nierenparenchyms erschienen

Quelle: dgp online, Juni 2018

Die zweite Auflage der S1-Leitlinie "Anleitungen zur pathologisch-anatomischen Diagnostik von Tumoren des Nierenparenchyms" gibt Pathologen, aber auch urologen und Onkologen eine Hilfestellung für die optimale Registrierung, Bearbeitung und Befunderhebung von Biopsien, partiellen Nephrektomiepräparaten und radikalen Nephrektomien.

Die Neuauflage orientiert sich an der 2016 erschienen Klassifikation der WHO, der TNM-Klassifikation der UICC, den neuen S3-Leitlinien zum Nierenkarzinom und den 2016 publizierten Daten der International Collaboration on Cancer Reporting (ICCR).

Die Leitlinie ist ein gemeinsames Projekt des Bundesverbandes Deutscher Pathologen und der Deutschen Gesellschaft für Pathologie.

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17.07.2018

Zervix-CA: HPV-Test erkennt Präkanzerosen früher als PAP-Abstrich

Quelle: aerzteblatt online, 4. Juli 2018

Eine Untersuchung auf Virus-Gene (HPV-Test) kann in einem Zervixabstrich Präkanzerosen früher nachweisen als die konventionelle zytologische Untersuchung (PAP). Dies zeigen Ergebnisse einer randomisierten klinischen Studie im amerikanischen Ärzteblatt.

Insgesamt könnte das HPV-Screening eine Verbesserung bedeuten, weil behandlungsbedürftige Präkanzerosen (CIN 3 oder schlechter) frühzeitig entdeckt werden. Unbewiesen ist allerdings, ob das Screening auch die Inzidenz und die Mortalität des invasiven Zervixkarzinoms senkt.

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16.07.2018

QuIP: Ende des aktuellen Anmeldezeitraums, ALK RV, Restplätze, Mamma RV

Quelle: BDP online, 13. Juli 2018

Die QuIP GmbH weist darauf hin, dass am 16. Juli der Anmeldezeitraum für die Ringversuche Her2-Magen, Lymphome, GIST, Keratine/Prostata endet.

Die Mamma-Ringversuche PR, ER, Her2IHC, Her2ISH, Ki67 können seit dem 1.Juli über www.quip.eu bestellt werden. Der Anmeldezeitraum hier endet am 20. November 2018. Restplätze gibt es noch für die Ringversuche KlonML, TBC, T790M Split 4. Diese können noch bis zum 31. August bestellt werden.

Die drei Ringversuche zu ALK (NGS/IHC/ISH) befinden sich noch in Planung. Der Durchführungszeitraum ist für September 2018 anvisiert.

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15.07.2018

Pathologen weisen auf Bedeutung des erblichen Darmkrebses hin

Quelle: aerzteblatt online, 11. Juli 2018

Erhöhte Aufmerksamkeit in Klinik und Praxis, um Patienten mit erblichem Darmkrebs sicher zu diagnostizieren, fordert die DGP.

Die Erkrankung wird durch eine Keimbahnmutation der DNA-Reparaturenzyme verursacht. Stand des heutigen Wissens ist, dass eines der vier Gene MLH1, MSH2, MSH6 und PMS2 eine Mutation zeigt. Da die Genveränderung in allen Körperzellen vorliege, könne die Erkrankung auch in anderen Organen außerhalb des Darmtraktes ausbrechen.

Bei Verdacht auf "Hereditary Non Polyposis Colorectal Cancer" (HNPCC) müsse mit speziellen immunhistochemischen, molekularpathologischen sowie humangenetischen Untersuchungen diagnostisch nachgegangen werden.

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12.07.2018

Erweiterte Gewebeuntersuchung im Mammographie-Screening beschlossen

Quelle: aerzteblatt online, 6.Juli 2018

Programmverantwortliche Ärzte im Mammographie-Screening können ab Oktober in vollem Umfang histopathologische Untersuchungen beauftragen. Darüber hat die KBV informiert. Die Gewebeuntersuchungen bei auffälligen Befunden umfasst dann auch das Grading mittels Morphometrie und die Bestimmung des Rezeptorstatus.

Die im Rahmen des Mammographie-Screenings notwendigen Leistungen werden nach einem Beschluss des Bewertungsausschusses in einer neuen Gebührenordnungsposition (GOP) 19317 zusammengefasst. Die GOP ist mit 1356 Punkten bewertet; Pathologen können sie ab dem 1. Oktober abrechnen.

Der G-BA hatte Ende vergangenen Jahres die Dokumentation des Mammographie-Screenings um das Grading und die Bestimmung des Rezeptorstatus erweitert. Die Krebsfrüherkennungs-Richtlinie wurde entsprechend angepasst.

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10.07.2018

Neue Stellenanzeige in pathologie.net

Wir dürfen Sie auf das Stellenangebot des Instituts für Pathologie am Schwarzwald-Baar-Klinikium Villingen-Schwenningen aufmerksam machen.

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07.07.2018

IQWiG wertet neue Studien zu Biomarkertests bei Brustkrebs aus

Quelle: aerzteblatt online, 5. Juli 2018

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) bewertet neue Studien, die sich mit der Anwendung von biomarkerbasierten Tests beim primären Mammakarzinom befassen. Den Auftrag dazu hat der G-BA jetzt erteilt.

Es geht hierbei um die Frage, ob diejenigen Frauen, die aufgrund eines niedrigen bis intermediären Rückfallrisikos keine Chemotherapie benötigen, mit Hilfe von zusätzlichen biomarkerbasierten Tests besser identifiziert werden können als mit den bisherigen Standarduntersuchungen.

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05.07.2018

DGP: Darmkrebs - Erkrankung in jungen Jahren kann auf eine erbliche Veranlagung hindeuten

Quelle: idw online, Pressemitteilung der DGP, 4. Juli 2018

Klinische Amsterdam- und Bethesda-Kriterien helfen bei der Erkennung gefährdeter Patienten. Zielgerichtete und standardisierte Diagnostik ist in der Diagnostik von erblichem Darmkrebs (HNPCC) wichtig. Experten empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit in Klinik und Praxis, um Patienten mit erblichem Darmkrebs sicher zu diagnostizieren.

Die Erkrankung wird verursacht durch eine Keimbahnmutation der DNA-Reparaturenzyme. Stand des heutigen Wissens ist, dass eines der vier Gene MLH1, MSH2, MSH6 und PMS2 eine Mutation zeigt.  Dies führt auf Proteinebene zu einem Ausfall eines oder mehrerer Reparaturenzyme, so dass durch vermehrt auftretende Mutationen karzinomatöse Entartung die Folge ist.

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