27.05.2020

DGP: DGP2020 goes digital - Programm der Jahrestagung der DGP jetzt online

Quelle: DGP online, Mai 2020

Die Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V. informiert auf ihrer Homepage zum Programm der diesjährigen Jahrestagung. „Unser Immunsystem – der Staat im Staate“

Die diesjährige 104. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pathologie e.V. wird wegen der aktuellen Corona-Krise als virtuelle und digitale Tagung ab dem 4. Juni 2020 stattfinden. Ein umfangreiches on-demand Angebot wird bis zum 6. September 2020 verfügbar sein.

Hier leiten wir Sie direkt zum Tagungsprogramm

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25.05.2020

Studie: Coronatote mit mutmaßlich irreversiblen Lungenschäden

Quelle: sueddeutsche online, 22. Mai 2020

Augsburg (dpa) - Ärzte der Augsburger Uniklinik haben bei der Obduktion verstorbener Corona-Patienten durchwegs "ungewöhnlich schwere, teils mutmaßlich irreversible" Schäden im Lungengewebe festgestellt.Sie seien offensichtlich nicht bei der Beatmung, sondern am ehesten direkt durch das Virus entstanden, teilte die Uniklinik am Freitag mit. Das Ärzteteam sehe die Veränderung als Todesursache an.

Das Team habe 19 Tote obduziert. Die Ergebnisse der ersten zehn Obduktionen beschreibt es im "Journal of the American Medical Association" ("Jama"). Die Menschen hatten ein Durchschnittsalter von 79 Jahren. "Alle Patienten litten an schweren Grunderkrankungen, die jedoch nicht unmittelbar zum Tod führten", sagte Professor Bruno Märkl, Direktor der Pathologie an der Uniklinik. In den übrigen Organen seien keine augenscheinlich schweren Veränderungen nachgewiesen worden.

In Berlin waren zuvor bereits mindestens elf Covid-19-Tote obduziert worden.  Als Todesursachen wurden demnach am häufigsten Blutvergiftung bei Lungenentzündungen (vier Fälle), Lungenversagen (drei Fälle) und Herzversagen (zwei Fälle) erkannt. In allen elf Fällen habe das Pathologie-Institut der Charité festgestellt, dass die Todesursachen "kausal durch Covid-19 bedingt" gewesen seien, hieß es.

 

 

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22.05.2020

DGP: Status Quo der IVD-Richtlinie

Quelle: DGP online, Mai 2020

Die AWMF und ihre ad hoc-Kommisiion "Bewertung von Medizinprodukten" hat eine zusammenfassende Darstellung zum Status Quo der IVD-Richtlinie herausgegeben.

Für die DGP arbeiten Herr Professor Stenziger (Heidelberg) und Herr Professor Weichert (München) in dieser Kommission mit.

Das Dokument steht Ihnen hier zur Verfügung

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21.05.2020

Corona-Pandemie: Patienten dürfen keinesfalls auf wichtige Diagnostik verzichten

Quelle: idw online, 19. Mai 2020 Pressemitteilung

Seit der Corona-Krise verzeichnen Pathologen einen deutlichen Einbruch bei eingesendeten Gewebeproben. Dies ergab eine erste repräsentative Umfrage vom 7. April 2020 unter 30 deutschen Universitätspathologien. Mehr als die Hälfte der Universitätsinstitute meldeten einen Rückgang von mehr als 20 Prozent seit Beginn der Corona-Krise 2020. Initiator dieser Umfrage war die DGP, Deutsche Gesellschaft für Pathologie.

Da Pathologen sämtliche im Rahmen von Untersuchungen oder Operationen entnommenen Biopsien auf krankhafte Veränderungen untersuchen, lässt sich an rückläufigen Zahlen der Einbruch von ärztlicher Tätigkeit sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich ablesen.

„Die Schließung von Praxen/Polikliniken und die Angst vor Ansteckung mit dem Covid-19-Virus hat viele Patienten von Arztbesuchen abgehalten“, erklärt Prof. Dr. Gustavo Baretton, Pathologe am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Pathologie. Der Appell des Spezialisten: „Wir möchten die Patienten dringend auffordern, aus Angst vor Corona keinesfalls auf die Abklärung von Beschwerden zu verzichten. Jede und jeder sollte Symptome ernst nehmen und ärztliche Termine wahrnehmen.“

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19.05.2020

Tumordiagnostik: An der Translation soll es nicht scheitern

Quelle: aerztezeitung online, 19. Mai 2020

Ob es sich bei einem verdächtigen Knoten um Krebs handelt oder nicht, wird in der Regel im pathologischen Labor unter dem Mikroskop geklärt. Um bei steigenden Erkrankungszahlen und immer feineren molekularen Details den Pathologen sowohl die Arbeit zu erleichtern als auch maßgeschneiderte Behandlungen zu ermöglichen, haben Wissenschaftler vom Pathologischen Institut der Charité – Universitätsmedizin Berlin gemeinsam mit Kollegen von der TU Berlin ein digitales Bildanalyse-System entwickelt, das mittels Künstlicher Intelligenz (KI) mikroskopische Aufnahmen beurteilen kann.

Um den „digitalen Kollegen“ in der pathologischen Diagnostik auszubilden, arbeitet das Team um Professor Frederick Klauschen - stellvertretender Direktor des Instituts für Pathologie der Charité am Campus Mitte -  mit vielen menschlichen Kollegen von verschiedenen Universitätskliniken zusammen. Diese zeichnen auf tausenden von digitalen mikroskopischen Aufnahmen von Gewebeschnitten die pathologischen Veränderungen ein. Mit diesen Befunden „füttern“ die Pathologen die Software, sodass diese „lernen“ kann, wie sich beispielsweise Tumorgewebe optisch von gesundem Gewebe unterscheidet.

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16.05.2020

Professor Bürrig: Obduktionspflicht aller COVID-19-Verstorbenen wäre nicht zu erfüllen

Quelle: aerztezeitung online, 14. Mai 2020

Eine Pflicht, alle COVID-19-Verstorbenen zu obduzieren, sei nicht umzusetzen, betont Professor Karl-Friedrich Bürrig in einem Interview mit der Ärztezeitung. Eine Quote von 30 Prozent lasse statistische Aussagen zu...

Wir leiten Sie hier direkt zum Interview auf aerztezeitung online weiter

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15.05.2020

DGP-Jahrestagung 2020 ausschließlich als Web-Konferenz

Quelle: DGP online, Mai 2020

DGP2020 goes digital! Mit diesem Motto beschreitet die DGP neue Wege. Nach der Absage der Präsenzveranstaltung findet die Jahrestagung 2020 ausschließlich digital bzw. virtuell statt. Grund dafür sind die weiterhin restriktiven Dienstreiseregelungen, das anhaltende Versammlungsverbot in Berlin sowie die Sorge um die Gesundheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der Registrierungsprozess bleibt unverändert, die digitale Tagung findet zusätzlich zum regulären Termin (4.-6. Juni) auch am Sonntag, den 7. Juni 2020 statt. Das neue Programm wird in Kürze veröffentlicht. Grundsätzlich stehen registrierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen alle Inhalte der Präsenztagung auch virtuell zur Verfügung.

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14.05.2020

Corona-Studie: Zellveränderungen im Lungensekret als Indikator für Krankheitsverlauf

Quelle: badenertagblatt online, 13. Mai 2020

Der Verlauf einer Covid-19 Lungeninfektion ist für Ärzte schwer vorhersehbar. Hinweise, ob mit einer Verschlechterung des Lungenzustandes des Corona-Patienten zu rechnen ist, geben Zellveränderungen im Lungensekret. Zu diesem Schluss kommt eine Fallstudie des Instituts für Pathologie am Kantonsspital Baden (KSB).

Die Fallstudie wurde an einem über 70-jährigen Patienten vorgenommen, bei dem zunächst das Erbgut des Covid-19 Virus mittels Nasen-Rachenabstrich-Test nicht nachgewiesen werden konnte. Professor Gad Singer, Leiter des Institutes für Pathologie am KSB, geht davon aus, dass bei diesem Patienten die Infektion bereits in die Lunge abgewandert war. Im Lungensekret, das man dem Patienten anschliessend abnahm, konnten die Pathologen dann Veränderungen von Zellen nachweisen, die auf einen beginnenden schweren Verlauf der Lungenentzündung hindeuten. Der Covid-19 RNA-Test fiel nun ebenfalls positiv aus. Ob diese Befunde aus dem Einzelfall generell gültig sind, muss in umfassenden Studien noch geklärt werden. «Die zytopathologische Untersuchung von Lungensekret könnte behandelnden Ärzten als zusätzlicher Indikator dienen, ob Covid-Patienten in das schlimmere Stadium der Lungenentzündung geraten und beim Entscheid über die weiteren Therapieschritte mithelfen», sagt Singer.

Das Auftreten solcher Zellveränderungen im Sekret der Atemwege ist bei Covid-19 Infektionen bisher nicht beschrieben worden. Singer schlägt daher seinen Kollegen vor, die Bronchialsekrete von Covid-19 Patienten zytopathologisch analysieren zu lassen, um so zusätzliche Erkenntnisse über den Krankheitsverlauf zu erhalten. Die Fallstudie, die er und sein Team verfasst haben, wird demnächst im Fachmagazin «Journal of Clinical Pathology» veröffentlicht.

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