09.12.2019

3D-Modell der Leber verbessert Diagnose

Quelle: mpg online, 2. Dezember 2019

Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung ist in den Industrieländern eine der häufigsten chronischen Lebererkrankungen. Die histologische Analyse des Lebergewebes ist die einzige anerkannte Methode zur Diagnose und Abgrenzung verschiedener Stadien der Erkrankung. Die herkömmliche Histologie liefert jedoch nur zweidimensionale Bilder des Lebergewebes in niedriger Auflösung und vernachlässigt potenziell wichtige dreidimensionale strukturelle Veränderungen.

Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden und des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden haben nun zusammen mit Kollegen der Technischen Universität Dresden dreidimensionale geometrische und funktionelle Modelle des menschlichen Lebergewebes für verschiedene Stadien der Erkrankung erstellt, die neue krankheitsbedingte Gewebeveränderungen sichtbar machen.

Lesen Sie hier mehr

Zum ganzen Artikel
07.12.2019

BDP: Tag des Ehrenamtes

Quelle: BDP online, 6. Dezember 2019

Anlässlich des internationalen Tages des Ehrenamts bedankt sich der Bundesverband Deutscher Pathologen bei ca. 250 Personen - das entspricht immerhin 1/6 aller berufstätigen PathologInnen - die sich ehrenamtlich für die Mitglieder des Bundesverbandes stark machen.

Sie sind die eigentlich Verantwortlichen, dass allen PathologInnen bei der täglichen Arbeit geholfen werden kann und dass die Pathologie im Sinne eines guten Beitrags zur gesamten Medizin „funktioniert“.

Wir leiten Sie hier direkt zum Artikel weiter

Zum ganzen Artikel
03.12.2019

DGP: ESP wiederholt erfolgreiche Junior Academy in 2020

Quelle: dgp online, Dezember 2019

Der erste Test im Jahr 2018 verlief so überzeugend, dass sich der Vorstand der European Society of Pathology (ESP) schnell für eine Wiederholung des Veranstaltungsformats entschied. Deshalb soll vom 20.-23. Juni 2020 erneut eine ESP Academy (ESPA) in Waterloo (Belgien) stattfinden.

Bei der ESPA handelt es sich um einen viertägigen interaktiven Intensiv-Workshop, bei dem die Teilnehmer/innen sowohl in der individuellen Karriereplanung als auch in ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten und Kompetenzen geschult und weitergebracht werden sollen. So präsentieren die Nachwuchswissenschaftler/innen einerseits ihre Vorträge, sie haben andererseits aber auch die Möglichkeit, ihr Wissen im Rahmen von keynotes von international ausgewiesenen Expertinnen und Experten zu vertiefen. Verantwortlich für die Vorbereitung und Durchführung ist der Vorsitzende des ESP education succommittee, Prof. Peter Schirmacher (UK Heidelberg).

Interessenten können sich noch bis zum 17. Januar 2020 bewerben. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der DGP

Zum ganzen Artikel
02.12.2019

Gynäkologen wollen Screeningstart für Zervixkarzinom verschieben

Quelle: Deutsches Ärzteblatt online, 2. Dezember 2019

Der Berufsverband der Frauenärzte fordert, das neue Zervixkarzinom-Früh­er­kennungsprogramm nicht wie vorgesehen Anfang des neuen Jahres zu starten. „Trotz viel­facher Bemühungen der beteiligten Institutionen muss heute, einen Monat vor In­kraft­tre­ten der Neuregelungen in der Praxis, festgestellt werden, dass wesentliche Fragen zur Umsetzung des neuen und aufwändigen Zervixkarzinoms-Screenings offen sind und eine flächendeckende Versorgung nicht gewährleistet ist“, schreibt der Verband.

„Insgesamt sind grundlegende Strukturfragen, Versorgungsfragen und Fragen des Daten­schutzes ungeklärt, die den geplanten Beginn des organisierten Krebsfrüherkennungs­pro­gramms „Zervixkarzinom“ am 2. Januar unmöglich machen“, so das Fazit des Berufs­ver­bandes.

Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss hatte das Programm zur Früherkennung des Zervix­karzinoms im Herbst 2018 neu strukturiert. Neu ist laut KBV unter anderem, dass Frauen ab 35 alle drei Jahre Anspruch auf ein kombiniertes Screening, eine sogenannte Ko-Tes­tung, haben. Diese besteht aus einem PAP-Abstrich und einem HPV-Test. Bei der zytolo­gischen Untersuchung ist neu, dass sie künftig als konventioneller Abstrich oder mittels Dünnschichtverfahren durchgeführt werden kann.

Unabhängig von dem Screening können Frauen ab dem Alter von 20 Jahren weiterhin jährlich die klinische gynäkologische Untersuchung in Anspruch nehmen. Frauen im Alter von 20 bis 34 Jahren haben zudem wie bisher Anspruch auf eine jährliche zytologische Untersuchung. Ab 35 soll dann das kombinierte Screening einsetzen.

Hier lesen Sie den Artikel auf ärzteblatt online

Zum ganzen Artikel
27.11.2019

Noch werden Diagnosen von Ärzten gestellt...

Quelle: Badische Zeitung online, 25. November 2019

Ist der Computer dabei, den Arztkontakt zu ersetzen? Ein Interview mit Professor Lothar Tietze - leitender Pathologe der Ortenau-Kliniken und Ärztlicher Direktor am Lahrer Klinikum - befasst sich mit dem Thema der künstlichen Intelligenz in der Diagnostik.

Hier leiten wir Sie zum Interview der Badischen Zeitung

 

 

 

Zum ganzen Artikel
26.11.2019

BDP: Genexpressionsdiagnostik - Selektivvertrag mit der Techniker Krankenkasse

Quelle: BDP online, 25. November 2019

Der Bundesverband Deutscher Pathologen e.V. konnte einen weiteren herstellerneutralen Selektivvertrag für seine Mitglieder abschließen.

Der Vertrag besteht ab dem 20. November 2019 zwischen dem BDP, der Techniker Krankenkasse und der Convema Managementgesellschaft. Vertragsgegenstand ist die molekularpathologische Genexpressionsdiagnostik beim Mammakarzinom.

Mehr Informationen zu dem Vertrag erhalten Sie auf der Homepage des Bundesverbandes Deutscher Pathologen e.V

Zum ganzen Artikel
21.11.2019

DGP setzt wissenschaftlichen Austausch mit China fort

Quelle: DGP online, November 2019

Eine deutsche Delegation unter Leitung des DGP-Vorsitzenden Gustavo Baretton hat die freundschaftlichen Beziehungen zur Chinesischen Gesellschaft für Pathologie (CSP) anläßlich deren 25. Jahrestagung vom 14.-17. November in Zhengzhou vertieft. 

Seit 2011 pflegt die DGP enge Beziehungen zum Reich der Mitte, verwirklicht nicht zuletzt durch regelmäßige Gastvorträge und Symposien in den jeweiligen Ländern. Der letzte Besuch einer chinesischen Delegation in Deutschland liegt nicht lange zurück, erst im Juni 2019 hatte eine größere Gruppe am deutsch-chinesischen Symposium auf der 103. Jahrestagung der DGP in Frankfurt/Main teilgenommen. Hier wurde auch ein neues "Memorandum of Understanding" unterzeichnet, das die gemeinsamen Ziele des wissenschaftlichen Austauschs festlegt. Im Anschluss sprach die CSP eine direkte Gegeneinladung nach Zhengzhou aus, der die DGP nun gefolgt ist.

Im Rahmen einer International session trugen u.a. Prof. Frederick Klauschen (Charité Berlin) zur Zukunft der pathologischen Diagnostik unter Einbeziehung künstlicher Intelligenz, Prof. Peter Schirmacher (UK Heidelberg) zur "Molekulardiagnostik 3.0", Prof. Manfred Dietel (ehem. Charité Berlin) zu den Perspektiven der Digitalen Pathologie und Prof. Gustavo Baretton (UK Dresden) zu den Aussichten im Bereich der Immunonkologie vor. Abgerundet wurde die session durch einen Überblicksvortrag von Jörg Maas, Generalsekretär der DGP, zum Stand der Pathologie in Deutschland und den Möglichkeiten wissenschaftlicher Fachgesellschaften am Beispiel der DGP.

Die Vertreter beider Organisationen kamen in Zhengzhou überein, ein weiteres gemeinsames Arbeitsprogramm auf dem Gebiet des Lungenkarzinoms für die nächsten Jahre zu entwickeln.

Zum ganzen Artikel
20.11.2019

Schnelle Befunde dank virtueller Mikroskopie im KRH

Quelle: kma online, 18. November 2019

Lange Postwege, lange Entscheidungsprozesse und lange Wartezeiten sind Relikte der Vergangenheit.

Die Möglichkeiten der virtuellen Mikroskopie vereinfachen viele Abläufe in der Pathologie enorm. Mit Hilfe der Analyse von gescannten Gewebeproben am Computer erreichen die Ergebnisse schneller den Patienten.  Wie das funktioniert, zeigt sich beispielhaft in der Pathologie des Klinikums Region Hannover (KRH).

Lesen Sie hier den Artikel auf kma-online

Zum ganzen Artikel
News 1 bis 8 von 1109
<< Erste < zurück 1-8 9-16 17-24 25-32 33-40 41-48 49-56 vor > Letzte >>